Aktuelles aus dem Sportausschuss: Sportlärm und Umsetzung des Masterplans Active City

Heute durfte ich als neuer Vorsitzender die erste Sportausschuss-Sitzung in diesem Jahr leiten.

Das Thema „Sportlärm“ beschäftigt uns ja in der Stadt schon sehr lange und wir alle wissen um die Betroffenheit vieler Vereine. Nun hat es – endlich mag man sagen – auf Bundesebene Bewegung bei dem Thema gegeben. Im Umweltausschuss des Bundestages wurde eine Sachverständigenanhörung durchgeführt und der Bundestag hat die Änderung der Sportanlagenlärmschutzverordnung (SALVO), die Hamburg bereits 2014 angestoßen hatte, am 26. Januar beschlossen. Nun fehlt nur noch die Zustimmung des Bundestages.

Da die Auswertung der Anhörung sowie die Befassung des Bundesrates noch ausstehen, haben wir uns im Ausschuss darauf verständigt, das Thema zu vertagen. Voraussichtlich in der Sitzung am 23.2. werden wir uns dann damit befassen, wie sich die Neuregelungen in Hamburg auswirken.

Den größten Raum in der Sitzung nahm die Befassung mit dem „Masterplan Active City“ ein. Der 180 Seiten umfassende Masterplan (hier zu finden) soll zusammen mit der Dekadenstrategie die zentralen sportpolitischen Ziele und Projekte in Hamburg abbilden. Im Ausschuss wurde ausführlich über Begleitung und Umsetzung des Konzepts, Projekte und deren Planungstiefe sowie die Finanzierung diskutiert. Sechs umsetzungsreife Projekte – u.a. die Erweiterung der Dreifeld-Halle an der Julius-Leber-Schule in Schnelsen zu einer für den Rollstuhlbasketball nutzbaren Sporthalle – wurden über die uns vorgelegte Drucksache beantragt und werden nun umgesetzt.

Der Masterplan und die damit verbundenen Projekt werden uns auch in den kommenden Jahren weiter beschäftigen.

In der kommenden Sitzung am 23.2. werden wir uns zudem mit der Situation des Reha-Sports in Hamburg befassen. Die Sitzungen sind öffentlich.