Signal für soziale Spiele – Selbstverpflichtung für gute Arbeit bei Olympia

Nachstehend unsere heutige Presseerklärung zur „Selbstverpflichtung für gute Arbeit bei Olympia“

Als „wichtiges Signal für soziale Spiele“ haben die beiden Fraktionsvorsitzenden von SPD und Grünen Andreas Dressel und Anjes Tjarks die heute vorgestellte Absichtserklärung des DGB, des DOSB undder beiden Länder Hamburg und Schleswig-Holstein begrüßt. Gemäß der Übereinkunft werden die vier Seiten nach einem positiven Ausgang der Hamburger und Kieler Referenden im Rahmen der Bewerbung, Vorbereitung und Durchführung der Olympischen und Paralympischen Spiele in Hamburg 2024 konkrete Eckpunkte für ein „Olympia der Guten Arbeit“ in einer Vereinbarung konkretisieren und diese anschließend umsetzen und einhalten.

Dazu Andreas Dressel, Vorsitzender der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Wir wollen, dass Olympia in Hamburg Maßstäbe setzt für soziale Spiele, Teilhabe und Nachhaltigkeit. Gemeinsam mit dem DGB wird es uns gelingen, dieses Schritt für Schritt zu konkretisieren. Von den Olympischen und Paralympischen Spielen in unserer Stadt sollen eben nicht nur einige wenige profitieren – sondern die Stadt insgesamt, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, alle Menschen, egal aus welcher Bevölkerungsgruppe. Dazu machen wir uns jetzt gemeinsam mit dem DGB auf den Weg.“

Dazu Anjes Tjarks, Vorsitzender der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Wir wollen nachhaltige Spiele. Und nachhaltig bedeutet ökologisch, ökonomisch und eben auch sozial Verantwortung zu übernehmen. Das haben wir mit der Absichtserklärung mit dem DGB unterstrichen. Wir wollen ein solides und transparentes Finanzierungskonzept. Wir wollen gute Arbeitsbedingungen – nicht nur in Hamburg, sondern auch bei unseren internationalen Zulieferern. Und last but not least muss es einen sozialen Mehrwert für die gesamte Stadt geben – etwa in einer flächendeckend
barrierefreien Infrastruktur.“