Wie geht es weiter am Tibarg? Bericht vom Workshop zur Neugestaltung der Tibarg-Mitte

Bei einem öffentlichen Workshop in der Anna-Warburg-Schule ging es am 24. Mai um die Frage, welche Ideen und Wünsche die Niendorferinnen und Niendorfer zur Entwicklung der neuen Tibarg-Mitte haben.

Hier wird im Sommer 2016 die Zweigstelle der Anna-Warburg-Schule frei, da die Schülerinnen und Schüler erfreulicherweise künftig alle am Haupt-Standort am Niendorfer Marktplatz beschult werden können.

Dies eröffnet den Weg, neue Perspektiven an dieser zentralen Lage unseres Stadtteilzentrums zu entwickeln, wobei der Blick über die Schulfläche hinaus auch das jetzige Marktgelände, das Kundenzentrum und die Flächen und Gebäude des ehemaligen Ortsamts umfasst.

Mit direkten Beteiligten wie dem BID-Tibarg, Marktbeschickern und Anliegern wurden bereits erste Gespräche über deren Erwartungen geführt. Ebenso wurden Niendorfer Akteure über die Stadtteilkonferenz einbezogen und eine Kinder- und Jugendbeteiligung durchgeführt, bei der viele Vorschläge eingebacht wurden.

Im Workshop wurde nun an Thementischen in Gruppen über die Nutzungsmöglichkeiten und Konzepte, Freiraum- und Aufenthaltsqualität, Städtebau, den Wochenmarkt sowie das Thema „Erschließung und ruhender Verkehr“ gesprochen. Und es gab an dem Abend viele Anregungen und gute Vorschläge.

Tibarg-Workshop

Hinsichtlich der Nutzungen wurde über die Ansiedlung von Einzelhandel, bezahlbaren Wohnungsbau für alle Generationen und auch Angeboten für Vereine und Einrichtungen aus dem Stadtteil diskutiert. Einhelliger Tenor war, dass Parkplätze möglichst in Tiefgaragen gehören, zusätzliche Fahrradabstellflächen benötigt werden und die Marktfläche außerhalb der Markttage attraktiver und nutzbarer gestaltet werden sollte.

Es wurde auch betont, dass wir mit dem Tibarg jetzt schon ein attraktives Einkaufszentrum haben und der „dörfliche Charakter“ durch die Neuplanungen nicht verloren gehen darf. Über die Sommerpause ist nun die Erarbeitung eines Konzeptes vorgesehen, das in der zweiten Jahreshälfte wiederum in einem öffentlichen Bebauungsplanverfahren diskutiert werden wird. Wir werden uns auch da weiter einbringen.