Ausschuss für Umwelt, Klima und Energie

In dieser Legislaturperiode werde ich im Ausschuss für Umwelt, Klima und Energie mitarbeiten.

Damit kann ich an meine Zeit als umweltpolitischer Sprecher in der Bezirksversammlung Eimsbüttel anknüpfen und eine kleine Tradition fortsetzen, denn auch die langjährigen Niendorfer SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Dr. Monika Schaal und Jens-Peter Petersen waren in diesem Ausschuss in den letzten rund 30 Jahren tätig.

Wir wollen Hamburg zur Modellstadt für Klimaschutz machen:  klimafreundlich, ressourceneffizient, sauber und leise – und dabei sozialverträglich ausgestaltet.

Wir sehen uns dem Pariser Klimaabkommens verpflichtet, den globalen Temperaturanstieg auf möglichst 1,5 Grad zu begrenzen. Dabei sind wir uns einig, dass im globalen Maßstab für die Erreichung der Pariser Ziele eine neutrale Klimabilanz deutlich vor 2050 erforderlich wäre. Dazu haben wir in Hamburg schon in der vergangenen Legislaturperiode einen sehr ambitionierten Klimaplan auf den Weg gebracht, mit über 400 Einzelmaßnahmen, um das Ziel unter Umständen sogar schon 2030 zu erreichen. Bis 2030 soll Hamburg die CO2-Emissionen um 55 Prozent gegenüber dem Basisjahr 1990 reduzieren. Und bis 2050 soll die Stadt eine Emissionsminderung von mindestens 95 Prozent anstreben, um Klimaneutralität zu erreichen.

In diesem Zusammenhang werden natürlich auch die Wärmewende, der Kohleausstieg und der Ausbau der Erneuerbare Energien eine wichtige Rolle spielen.

Für mich ist ein Schwerpunkt – und dass nicht nur, weil „mein“ Wald vor der Haustür, das Niendorfer Gehege mir am Herzen liegt – der Erhalt der Grünflächen. Schon vor vielen Jahren haben wir das so formuliert: Hamburg ist eine grüne Metropole am Wasser, diese Qualität soll auch in einer kompakter werdenden Stadt erhalten bleiben. Die Freiräume in der Stadt sind für die Bewohnerinnen und Bewohner wichtige Oasen in ihrem Alltag.

Insofern werde ich mich weiter dafür einsetzen, die Einigung zum Grünerhalt zwischen der Volksinitiative „Hamburgs Grün erhalten“ und der Bürgerschaft weiter umzusetzen. Dort heißt es: Jede/r Hamburger/in soll fußläufig eine Grünanlage erreichen können. Die Versorgung der Bevölkerung mit öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen wird mindestens auf dem bisherigen Niveau sichergestellt.

Aber auch außerhalb von Parks und Wäldern spielen Bäume eine besondere Rolle für die Lebensqualität und für die Stadtnatur. Hamburg hat rund 223.000 Straßenbäume. Sie sorgen für ein angenehmes Mikroklima, prägen das Bild von Hamburg als grüne Stadt, sie sind wichtige Feinstaubfilter und CO2-Speicher. Deshalb ist auch der langfristige Schutz und Erhalt der Straßenbäume sehr wichtig.

Und letztlich ist auch die Stadtpflege und Sauberkeit im öffentlichen Raum ein wichtiges Thema. Insofern werden wir das erfolgreiche Konzept „Hamburg – gepflegt und grün“ fortsetzen.