Entwicklung der neuen Tibarg-Mitte: Wie geht es weiter?

Heute konnte ich mal wieder bei den alten Kolleginnen und Kollegen im Regionalausschuss Lokstedt vorbeischauen. Auf der Tagesordnung stand dabei auch der weitere Entwicklungsprozess für die Tibarg-Mitte, ein Thema, das wir 2013 mit einem Antrag auf den Weg gebracht haben. Im Sommer 2016 wird die Zweigstelle der Anna-Warburg-Schule auf dem Tibarg frei; die Schülerinnen und Schüler können erfreulicherweise künftig alle am Haupt-Standort am Niendorfer Marktplatz beschult werden. Dies macht den Weg frei, um neue Perspektiven an dieser zentralen Lage unseres Stadtteilzentrums zu entwickeln.

Blick auf den Tibarg

Blick auf den Tibarg

Die Verwaltung hat heute die nächsten Schritte skizziert:

Es werden nun weitere Gespräche mit direkten Beteiligten wie dem BID-Tibarg, Marktbeschickern und Anliegern über deren Erwartungen geführt. Ebenso werden Niendorfer Akteure über die Stadtteilkonferenz einbezogen; die gewünschte Kinder- und Jugendbeteiligung wird ebenfalls erfolgen.
Anschließend wird ein öffentlicher Workshop stattfinden, bei dem sich alle Interessierten einbringen können. Als Zeitpunkt wurde Ende Mai genannt.

Über die Sommerpause ist dann die Erarbeitung eines Konzeptes vorgesehen, das in der zweiten Jahreshälfte wiederum in einem öffentlichen Bebauungsplanverfahren diskutiert werden wird.

Vorstellbar sind hier viele Möglichkeiten: Die Ansiedlung von neuem Gewerbe, ein Anteil von Wohnungen, aber auch soziale Nutzungen.

Der Betrachtungsraum erstreckt sich dabei nicht ausschließlich auf die jetzige Schulfläche, sondern schließt Marktfläche, das Kundenzentrum und den Bereich des ehemaligen Ortsamtes mit ein.

Alle Akteure sollen nun miteinander überlegen, wie das Grundstück so entwickelt werden kann, dass es zur weiteren Attraktivitätssteigerung des Tibargs beiträgt.