Bericht aus dem Sportausschuss: Umsetzung der Parksport-Strategie

Gestern gab es im Sportausschuss ein recht buntes Programm, natürlich auch dieses Mal wieder mit einem Austausch zum aktuellen Stand der Hamburger Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele, aber auch mit Diskussionen zu vielen weiteren wichtigen Themen für den Hamburger Sport.

Im Mittelpunkt stand dabei vor allem die Umsetzung der städtischen Parksport-Strategie, über die wir mit Nina Stahmer und Corinna Schmidt von Parksportinsel e. V. diskutieren konnten.

In allen Bezirken gibt es mittlerweile niedrigschwellige, kostenfreie Freizeitsportangebote für alle Menschen. Begegnungen werden gefördert, junge Menschen eingebunden und qualifiziert und vor allem sind diese Angebote auch ein wichtiger Beitrag im Bereich „Sport und Integration“.

Über die Bürgerschaft wurden durch den „ParkSport-Fonds“ seit 2021 zahlreiche Maßnahmen gefördert, Bezirksämter, Behörden und Dritte haben weiter die Möglichkeit, hier Anträge zu stellen: u. a. für die Errichtung von frei zugänglichen und attraktiven Sporträumen in den Quartieren und Parkanlagen, Schaffung neuer Bewegungsflächen oder auch sog. „Aktivzonen“.

Nicht zuletzt ist der „ParkSport“ auch in vielen Fällen eine gute Bücke zum organisierten Sport.

Infos zum Fonds gibt es hier.

Auch unsere Schulpraktikantin Linnea war am vorletzten Tag ihres Praktikums bei uns dabei – hier ihre Eindrücke:

„Auch diese Sitzung fand ich spannend. Zu Beginn stimmten alle Mitglieder für die von Juliane Timmermann, sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, beantragte Änderung der Tagesordnung.

Der erste Punkt der Tagesordnung handelte vom erwähnten „Parksportfonds“, dazu gibt es auch eine Drucksache, ein sogenanntes „bürgerschaftliches Ersuchen“, dazu gab es auch einen Redebeitrag von Senator Andy Grote.

Dazu waren als Auskunftspersonen Corinna Schmidt und Nina Stahmer vom ParkSportInsel e. V. eingeladen.

Die beiden stellten mittels einer Präsentation ihre Organisation vor, sowie auch einzelne Projekte. Zu ihren kostenfreien Bewegungsangeboten gehören zum Beispiel Rentnergruppen, sowie Gruppen mit kleinen Kindern, die von sogenannten „ParkSport-Piloten“ geleitet werden. ParkSport-Piloten sind Jugendliche mit schwierigem sozialen Umfeld, die nach einer Ausbildung eben solche Gruppen mit kleinen Kindern betreuen können. Zum einen bekommen sie durch diese Angebote etwas Geld und zum anderen hilft es ihnen für ihren weiteren Lebenslauf.

Im Anschluss an einen Info-Film stellten die Vertreterinnen dann eine in Gemeinschaft mit der Universität Hamburg durchgeführte Evaluation zu ihren Angeboten vor. Andy Grote lobte das Projekt und sagte, es sei gerade für Menschen, „die nicht einfach so den Weg in den Sport finden,“ ein tolles Angebot.

Nach einigen Wortmeldungen der Ausschussmitglieder und Antworten der Vertreterinnen gab es dann nach einigen weiteren Punkten der Tagesordnung schließlich eine Diskussion über das Olympia-Referendum.

Andy Grote erzählte von dem Besuch des stellvertretenden Pariser Bürgermeisters, der zwei Tage zuvor in Hamburg war. Dieser erzählte wohl, dass die allermeisten Pariser Bürgern einen sehr positiven Rückblick auf Olympia hätten.

Die Linken wollten mit einem Antrag eine Schultour starten, bei der den Schülern sowohl Vorteile, aber auch Nachteile von Olympia gezeigt werden sollten. Der Antrag wurde jedoch von den Grünen, der SPD, sowie der CDU abgelehnt.

Andy Grote stellte dann noch in Aussicht, die konkreten Pläne für die olympischen und paralympischen Spiele unmittelbar nach den Märzferien vorzustellen.“

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