Gut für Schulen und den Sport: Senat setzt Schulbauprogramm auf hohem Niveau fort

Hamburg hat sein Schulbauprogramm auch im Jahr 2018 erfolgreich fortgesetzt. Insgesamt wurden rund 395 Millionen Euro investiert. 316 Millionen Euro flossen in Sanierung und Neubau, 79 Millionen Euro wurden für Instandhaltungsmaßnahmen aufgewendet. Davon profitieren auch in hohem Maße die Schulstandorte in Lokstedt, Niendorf und Schnelsen.

Von den Mitteln für Sanierung und Neubau gingen 241 Millionen Euro an Bauprojekte der allgemeinbildenden Schulen und 75 Millionen Euro an die berufsbildenden Schulen. 169 fertiggestellte Bauprojekte konnten an die Schulen übergeben werden. Seit 2011 wurden somit insgesamt rund 2,9 Milliarden Euro in den Bau, die Sanierung und die Instandhaltung der Hamburger Schulgebäude investiert.

Insgesamt hat Hamburg im vergangenen Jahr rund 395 Millionen Euro für den Neubau, die Sanierung und die Instandhaltung von Schulgebäuden eingesetzt. Bei den allgemeinbildenden Schulen wurden seit 2011 Bauprojekte in einem Gesamtwert von 2,22 Milliarden Euro realisiert. Für die beruflichen Schulen wurden im selben Zeitraum 663 Millionen Euro investiert, so dass Hamburg in den letzten acht Jahren insgesamt rund 2,9 Milliarden Euro in den Schulbau investiert hat. Bereits eingelöst hat der Senat damit auch sein Versprechen aus dem Jahr 2012, zwischen 2013 und 2018 rund zwei Milliarden Euro in den Schulbau zu investieren (Drucksache 20/5317).

Dabei wurden rund 564.000 Quadratmeter Gebäudefläche in einen guten bzw. sehr guten Zustand gebracht, das entspricht mehr als 7.000 neuen bzw. sanierten Wohnungen mit je 80 Quadratmetern Größe. Der durchschnittliche Gebäudezustand hat sich in diesem Zeitraum um eine Schulnote von 3,5 auf 2,9 verbessert.

245 neue Schulkantinen seit 2011

Seit 2011 wurden insgesamt 245 Schulen mit neuen Kantinen ausgestattet, damit ist das Bauprogramm mit dem Ziel einer flächendeckenden Küchenversorgung auf der Zielgeraden. Allein in den Jahren 2013 und 2014 wurden 116 Kantinenbauten fertiggestellt. 2018 haben noch 13 Schulen neue Kantinen erhalten, davon sieben Grundschulen, ein Gymnasium, zwei Stadtteilschulen und drei berufsbildende Schulen. Insgesamt 40 Bauprojekte stehen in den kommenden Jahren noch aus. Eine Essensversorgung gibt es aber grundsätzlich an allen Schulen.

215 Millionen Euro für Schulsporthallen

Aus Sicht des Sports ist wichtig, dass im Zuge des Schulbauprogramms auch Hamburgs Schulsporthallen ausgebaut werden. Zwischen 2011 und 2018 wurden rund 215 Millionen Euro in den Bau und die Sanierung der Hamburger Schulsporthallen investiert, weitere 200 Millionen Euro werden bis 2023 folgen. Insgesamt werden den Hamburgern dann rund 600 Schulsporthallen (aktuell: 564 Schulsporthallen) zur Verfügung stehen, denn: Fast alle Schulsporthallen können kostenfrei vom Vereinssport mitgenutzt werden. Der Ausbau der Schulsporthallen geht unvermindert weiter: Bis 2018 wurden insgesamt 45 Sporthallen mit 77 Feldern zu- oder ersatzgebaut. In der Zeit bis 2022 werden weitere 57 Hallen mit 81 Feldern als Zu- oder Ersatzbau entstehen. Im gleichen Zeitraum werden weitere 76 Hallen mit 90 Feldern saniert. Zudem beginnt in diesem Sommer ein Pilotprojekt, um die Mitnutzung der Schulsporthallen durch die Vereine weiter zu optimieren. Um die Kooperation und Kommunikation rund um die Nutzung von schulischen Sportanlagen weiter zu stärken, setzen die Finanz- und Sportbehörde gemeinsam mit Schulbau Hamburg einen „Nutzerbeirat Schulsportanlagen“ ein. Unter Vorsitz des Finanzsenators sowie des Sportstaatsrates bringt das Gremium Vertreterinnen und Vertreter des Hamburger Sportbundes, der Vereine, des Landessportamtes sowie der Bezirke zusammen. In den kommenden Wochen wird der neue „Nutzerbeirat Schulsportanlagen“ seine Arbeit aufnehmen und am 9. Mai das erste Mal tagen.