Heute haben die Innenbehörde und die Polizei Hamburg die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2025 vorgestellt. Diese zeigt eine positive Entwicklung für die Hansestadt: Die Kriminalität in Hamburg ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent gesunken. Damit setzt sich der positive Trend fort, die Fallzahlen liegen nun fast wieder auf Vor-Corona-Niveau. Besonders deutlich ist der Rückgang bei der Gewaltkriminalität (-5,4 Prozent) und bei der Jugendkriminalität (-7,8 Prozent). Gleichzeitig verzeichnet die Polizei Hamburg die höchste Aufklärungsquote seit 28 Jahren (49,1 Prozent).
Entgegen mancher Aussagen macht das deutlich: Die Zahlen zeigen, dass unsere Stadt heute sicherer ist als vor zehn oder zwanzig Jahren. Die Wahrscheinlichkeit Opfer einer Straftat zu werden, ist heute niedriger als in allen Jahren vor 2019.
Und wer eine Straftat begeht, muss in Hamburg mit einer immer höheren Wahrscheinlichkeit damit rechnen, gefasst zu werden. Die Aufklärungsquote lag im vergangenen Jahr bei 49,1 Prozent – so hoch wie seit 1997 nicht mehr.
Dass die Straftaten in allen Bezirken zurückgehen, ist eine gute Nachricht für die ganze Stadt. Gerade auch der deutliche Rückgang bei Messerangriffen und Schusswaffendelikten verdeutlicht, dass sich der sicherheitspolitische Kurs auszahlt.
Zusätzlich wird es aber auch ein Bestandteil zukünftiger Arbeit sein müssen, das subjektive Sicherheitsgefühl der Menschen in unserer Stadt zu stärken. Viele Bürgerinnen und Bürger fühlen sich tagsüber sicher und schätzen die Polizeipräsenz, in manchen Brennpunkten der Stadt gibt es allerdings besonders abends und nachts Unsicherheitsgefühle: Trotz sinkender Kriminalität und weniger Gewalttaten äußern insbesondere Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund dort häufiger Ängste.