Am Dulsberg entsteht ein hochmoderner Sportcampus für rund 200 Athletinnen und Athleten. Die Bundesregierung stellt dafür 11,3 Millionen Euro bereit und unterstreicht damit die große, bundesweite Bedeutung des Standorts Hamburg für den Spitzensport in Deutschland.
Der Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein (OSP) als zentrale Einrichtung der Leistungs- und Spitzenförderung in Hamburg wird in den kommenden Jahren zu einem hochmodernen und barrierefreien Sportcampus mit erstklassigen Trainingsbedingungen ausgebaut. So ist unter anderem der Abriss und Neubau des Olympiastützpunkts am Standort Dulsberg sowie der Neubau des Hauses der Athleten und Athletinnen geplant, um zusätzliche Wohn- und Übernachtungsmöglichkeiten für auswärtige Sportlerinnen und Sportler zu schaffen.
Die Bundesregierung fördert den Neubau des Olympiastützpunktes mit insgesamt 11,3 Millionen Euro. Ein entsprechender Zuwendungsbescheid ging jetzt in Hamburg ein. Die Förderung umfasst einen Baukostenzuschuss von 9,64 Millionen Euro sowie einen Zuschuss zu den Ausstattungskosten in Höhe von 1,68 Millionen Euro. Die Baumaßnahmen sollen voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2027 starten. Realisierungsträger des Bauvorhabens ist die GMH | Gebäudemanagement Hamburg GmbH.
Insgesamt trainieren am Olympiastützpunkt derzeit rund 200 Athletinnen und Athleten. Eine Konzentration liegt dabei auf den Hamburger Schwerpunktsportarten Beachvolleyball, Hockey, Schwimmen, Badminton und Rudern. In den kommenden Jahren sollen weitere Bundesstützpunkte nach Hamburg geholt werden.
Die Erneuerung des Olympiastützpunkts ist ein klares Bekenntnis Hamburgs zum Leistungssport – aktuell läuft unser Bewerbunsgverfahren für die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele (2036, 2040 oder 2044), im Mai 2025 haben wir das sportfachliche Konzept beim DOSB eingereicht. Am 31. Mai 2026 findet dazu das Referendum statt, die Hamburgerinnen und Hamburger können dann darüber abstimmen, ob sich die Stadt für Olympische und Paralympische Spiele bewerben soll.
Zuletzt hatte der DOSB bestätigt, dass Hamburg alle Voraussetzungen erfüllt, um sein Konzept nun weiter auszuarbeiten und voranzubringen. Die Stadt setzt dabei vor allem auf kurze Wege sowie ein nachhaltiges Sportstättenkonzept ohne Neubauten, das sich in die bestehende Stadt integriert.
Die Erneuerung des Stützpunkts ist auch als Ziel in der „Active City Strategie“ des Hamburger Senats festgeschrieben. Dort heißt es: „Um die Bedingungen am OSP für die Spitzensportlerinnen und -sportler weiter zu verbessern und die positive Entwicklung der letzten Jahre fortzuführen, die Bedarfe des Spitzensports immer auf dem neuesten Stand und damit konkurrenzfähig zu haben, wird dieser erweitert und modernisiert (…).“ Mit der Active City Strategie hat sich der Senat das Ziel gesetzt, Sport und Bewegung in Hamburg umfassend, langfristig und nachhaltig zu fördern. Dazu zählt auch die Stärkung des Leistungs- und Spitzensports und die gezielte Förderung des talentierten Nachwuchses.
Sportsenator Andy Grote: „Mit dem neuen Olympiastützpunkt wollen wir möglichst vielen Hamburger Athletinnen und Athleten beim Olympischen Heimspiel in einigen Jahren den Weg zu den Spitzenplätzen ebnen. Dass uns der Bund dabei so spürbar unterstützt, ist ein klares Bekenntnis für eine starke Spitzensportförderung in Hamburg. Gemeinsam schaffen wir ein Schaufenster des Leistungssports, das bundesweit Maßstäbe setzt.“