Bei einer sehr gut besuchten Veranstaltung beim ETV in Eimsbüttel hat Bürgermeister Peter Tschentscher gestern Abend für die Olympiabewerbung der Stadt geworben.
In seinem Beitrag betonte er die großen Chancen für Hamburg: Eine nachhaltige Nutzung und Aufwertung bestehender Sportstätten, gezielte Investitionen in die städtische Infrastruktur oder positive Effekte für die lokale Wirtschaft. Olympische und Paralympische Spiele können Projekte sein, die die Stadt nicht nur modernisieren, sondern auch gesellschaftlich weiter zusammenbringen.




Gleichzeitig stellte sich Tschentscher auch den kritischen Stimmen. Themen wie Kostenkontrolle, ökologische Verantwortung und die Frage, wie alle Bürger/-innen von einer Bewerbung profitieren können, wurden offen angesprochen. Klar wurde: Eine erfolgreiche Bewerbung braucht Transparenz, Beteiligung und realistische Planung. Hamburg hat mit vielen Dialog-Formaten ermöglicht, dass sich jede/r umfassend informieren und einbringen kann.
Die Veranstaltung zeigte, wie wichtig der offene Dialog ist – und dass die Olympiabewerbung nicht nur ein sportliches Großprojekt, sondern vor allem eine gemeinsame Entscheidung für die Zukunft Hamburgs sein wird.
Besonders gefreut habe ich mich, dass auch Inge Bödding vom Niendorfer TSV dabei war. Inge war Olympia-Teilnehmerin 1972, Bronze-Medaillen-Gewinnerin in der 4x400m-Staffel und konnte dem Publikum eindrücklich von ihren positiven Erfahrungen berichten und wie sehr Olympische Spiele eine Stadt voranbringen können.