Rund vier Millionen Euro für Hamburgs Schwimmbäder – örtliche Lehrschwimmbecken weiter im Blick

Gute Nachrichten für den Schwimmsport in unserer Stadt: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat rund 3,94 Millionen Euro Bundesmittel für die Sanierung und Modernisierung Hamburger Schwimmbäder beschlossen. Diese Unterstützung ist ein wichtiger Beitrag dafür, dass notwendige Investitionen in unsere Schwimminfrastruktur vorangebracht werden können.

Schwimmen zu können ist eine lebenswichtige Fähigkeit. Dafür brauchen wir ausreichend Wasserflächen – für den Schulschwimmunterricht, die Schwimmvereine und natürlich auch für die Freizeit und den Breitensport. Deshalb hat Hamburg in den vergangenen Jahren bereits erhebliche eigene Anstrengungen unternommen.

Auch bei den Lehrschwimmbecken haben wir frühzeitig Handlungsbedarf gesehen. Bereits 2024 wurde eine Sanierungsoffensive auf den Weg gebracht und zunächst 400.000 Euro für Planungen bereitgestellt. Im Doppelhaushalt 2025/26 kamen weitere 1,5 Millionen Euro für konkrete Sanierungsmaßnahmen hinzu. Zudem haben wir uns in diesem Jahr dafür eingesetzt, das neue Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Sportstätten gezielt für Hamburg zu nutzen.

Dass jetzt knapp vier Millionen Euro Bundesmittel nach Hamburg fließen, ist deshalb eine wirklich gute Nachricht und ein weiterer wichtiger Baustein.

Gleichzeitig dürfen wir bei dieser Förderung nicht stehen bleiben. Die jetzt bewilligten Bundesmittel kommen konkreten Schwimmbadprojekten zugute. Einige dringend benötigte Lehrschwimmbecken sind dabei allerdings nicht berücksichtigt, obwohl auch dort Sanierungs- und Modernisierungsbedarf besteht. Das betrifft beispielsweise die Lehrschwimmbecken in Niendorf und Eidelstedt. Gerade diese kleineren Becken haben eine wichtige Funktion für den Schwimmunterricht und die Schwimmausbildung vor Ort. Sie dürfen bei den weiteren Überlegungen zur Hamburger Schwimminfrastruktur nicht aus dem Blick geraten.

Deshalb: Wir freuen uns über die Bundesförderung – und gleichzeitig müssen wir weiter daran arbeiten, auch für die Lehrschwimmbecken tragfähige Lösungen zu finden. 

Unser Ziel muss sein, dauerhaft ausreichend gute und verlässliche Wasserflächen in Hamburg zu sichern – und zwar nicht nur in den großen Schwimmbädern, sondern auch dort, wo Lehrschwimmbecken unmittelbar für Schulen, Vereine und die Menschen in den Stadtteilen gebraucht werden.

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