Heute ging es zum Landesparteitag der SPD Hamburg nach Wandsbek. Mit rund 300 Delegierten wurde in der Beruflichen Schule für Medien und Kommunikation über ein umfangreiches Antragspaket mit Initiativen zu nahezu allen Politikfeldern debattiert, die in den Distrikten, Kreisen und Arbeitsgemeinschaften erarbeitet wurden.
Im Mittelpunkt standen der Leitantrag „Heute investieren und konsolidieren, damit Hamburg auch morgen stark und solidarisch bleibt!“ und eine Resolution zur Unterstützung der Hamburger Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele, die mit großer Mehrheit angenommen wurde.
Unser Bürgermeister Peter Tschentscher betonte in seiner Rede, dass Olympische und Paralympische Spielen eben nicht nur einen Gewinn für Sport und Tourismus sein dürfen, sondern dass es auch darum gehe, in den schnelleren Ausbau von U- und S-Bahnen und des Hauptbahnhofs zu investieren, Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit weiter zu fördern, und in der Stadt Bewegung, Gesundheit und Teilhabe noch mehr in den Mittelpunkt zu stellen.


In der Debatte konnte ich noch einmal herausstellen, was in Hamburg in den letzten eineinhalb Jahrzehnten für und mit dem Sport alles auf den Weg gebracht und umgesetzt wurde.
Wir haben nicht nur in der Corona-Zeit und bei den großen Anstiegen der Energiepreise in Folge des russischen Angriffs-Krieges mit umfangreichen Hilfsprogrammen den Sportvereinen unter die Arme gegriffen, sondern den Sport insgesamt mit der städtischen Active City Strategie systematisch gestärkt – und zwar vom Breiten- bis zum Spitzensport.
Allein bis 2030 investieren wir über eine Milliarde Euro in die Sportinfrastruktur. Das ist ein klares Bekenntnis und wird auch national und international sehr aufmerksam zur Kenntnis genommen: Sport ist in Hamburg schon lange kein Nebenthema mehr, er ist ein zentraler Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens – dafür haben wir seit 2011 mit unserer Politik im Rathaus und in den Bezirken gesorgt. Sport fördert das Miteinander in einer Gesellschaft, besonders in den Bereichen Integration und Inklusion, und dient natürlich vor allem auch der Gesundheit.
Und nicht zu unterschätzen sind die Auswirkungen des gemeinschaftlichen Sporttreibens für Kinder und Jugendliche: Spielerisch und mit Spaß erlernen und festigen sie Werte wie Fairness und Teamgeist – und die, die sich dem Leistungssport zuwenden, können sich dann eines Tages vielleicht auch wie ihre Vorbilder in den verschiedenen Sportarten den Traum einer die Teilnahme an Olympischen oder Paralympischen Spielen erfüllen.
Wenn wir heute über eine Bewerbung Hamburgs sprechen, dann geht es nicht nur um ein paar Wochen im Sommer 2040 oder 2044. Es geht natürlich auch um ganz grundsätzliche Fragen: Welche Chancen wollen wir jungen Menschen geben? Welchen Stellenwert hat Sport in unserer Gesellschaft? Und: Mit welcher Haltung gestalten wir Zukunft und gehen solche Projekte an?


Natürlich gibt es Fragen und auch kritische Stimmen – und das ist gut so. Große Projekte brauchen Diskussionen, nachvollziehbare Antworten und gute Konzepte.
Aber nach allem, was bisher vorgestellt und vorgelegt wurde, können wir überzeugt sagen: Diese Bewerbung ist eine riesengroße Chance für Hamburg.