Spektakulärer Kampagnenstart: Hamburg wirbt mit Drohnenshow für Olympia

Mit einer beeindruckenden Lichtinszenierung über der Elbphilharmonie hat Hamburg die nächste Phase seiner Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele eingeläutet. Insgesamt 900 Drohnen stiegen am Abend bis zu 120 Meter hoch in den Himmel und verwandelten das Hafenpanorama in eine spektakuläre Bühne aus Licht, Bewegung und Emotion.

In der rund 15-minütigen Show entstanden am Nachthimmel verschiedene olympische und paralympische Sportarten – darunter Fechten, Rudern, Gewichtheben, Para-Dressurreiten und Para-Leichtathletik. Einige der Motive erreichten dabei eine Breite von etwa 200 Metern. Den Höhepunkt bildete ein symbolischer olympischer Fackellauf aus Lichtpunkten, bevor schließlich der Slogan der Bewerbung am Himmel erschien: „Olympia in Hamburg. Eine Chance für alle.“

Hier gibt es das offizielle Video der Stadt dazu: https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/aktuelles/olympia-live

Kampagnenauftakt mit Politik und Sport

Den offiziellen Start der Kampagne präsentierten Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher, Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank und Sportsenator Andy Grote gemeinsam mit prominenten Vertreterinnen und Vertretern aus Sport und Stadtgesellschaft.

Zu den Unterstützenden zählen unter anderem Paralympics-Siegerin Edina Müller, HSV-Legende Horst Hrubesch sowie Beachvolleyball-Olympiasiegerin Laura Ludwig, die den Auftakt in der Elbphilharmonie begleiteten.

In den kommenden Monaten sollen weitere bekannte Persönlichkeiten die Bewerbung unterstützen – darunter Tennisspielerin Eva Lys, Football-Coach Patrick Esume, Moderator Johannes B. Kerner, Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev, Moderatorin Christina Rann sowie Sport-Influencerin Imke Salander.

„Olympia ist eine Chance für alle“

Bürgermeister Peter Tschentscher betonte beim Auftakt die große Bedeutung der Bewerbung für die Stadt: Olympia könne Impulse für Sport, Inklusion, wirtschaftliche Entwicklung und gesellschaftlichen Zusammenhalt geben. Zugleich verwies er auf die internationale Strahlkraft der Spiele und die Chance, eine „olympische Generation“ zu inspirieren.

Auch Katharina Fegebank unterstrich die besondere Gelegenheit für Hamburg. Die Stadt könne mit Spielen der kurzen Wege ein nachhaltiges und einzigartiges Olympia-Erlebnis bieten. Sportsenator Andy Grote ergänzte, Hamburg sei bereit für Spiele, die sich in die vorhandene Stadtstruktur einfügen und weitgehend auf bestehende Sportstätten setzen.

Breite Informationskampagne in der Stadt

Die Kampagne steht unter dem Motto „Olympia in Hamburg. Eine Chance für alle.“ und umfasst bis zu 50 verschiedene Motive, die in den kommenden Wochen auf Plakaten und digitalen Stadtinformationsanlagen zu sehen sein werden. Neben sportlichen Themen stehen auch Nachhaltigkeit, Gemeinschaft, Zukunftsinvestitionen sowie die Werte der Olympischen und Paralympischen Bewegung im Mittelpunkt.

Begleitet wird die Kampagne von Mitmachaktionen in den Bezirken sowie einer umfangreichen Social-Media-Kommunikation. Ziel ist es, möglichst viele Hamburgerinnen und Hamburger über das Bewerbungskonzept zu informieren und für die Idee zu begeistern.

Referendum am 31. Mai

Entscheidend für den weiteren Verlauf der Bewerbung ist das Referendum am 31. Mai 2026. Dann stimmen die Bürgerinnen und Bürger darüber ab, ob Hamburg als deutsche Kandidatenstadt in das internationale Bewerbungsverfahren gehen soll.

Ab dem 24. April 2026 besteht zudem die Möglichkeit, per Briefwahl abzustimmen.

Das weiterentwickelte Bewerbungskonzept wird im März vorgestellt und anschließend beim Deutscher Olympischer Sportbund eingereicht.

Weitere Informationen und umfangreiche FAQs zur Hamburger Bewerbung finden sich online unter: www.hamburg-activecity.de/olympia.

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