„Wer bringt Bewegung ins Quartier?“ Symposium zum Thema Sport und Stadtentwicklung

Bei einem Symposium zum Thema „Hamburger Stadtentwicklung durch den Sport“ in der Kühne Logistic University wurde heute erneut das zentrale Thema der Hamburger Sportlandschaft diskutiert, das uns auch intensiv in den letzten Sportausschuss-Sitzungen und in der letzten Bürgerschaftssitzung beschäftigt hat: Wie können bei wachsender Bevölkerung und 10.000 neuen Wohnungen pro Jahr die Bedarfe sporttreibender Menschen und der Vereinslandschaft frühzeitig mitgeplant werden? Wo müssen neue Sportstätten errichtet und sozialräumliche Konzepte erstellt werden? Oder: Wie sieht die Einbindung des Sports in Planungsprozessen aus?

Zusammen mit Frank Fechner (ETV), Jule Timmermann (SPD-Fraktion) und Martin Hildebrandt (SV Eidelstedt) beim Symposium


Dazu waren hochrangige Diskutanten aus allen Bereichen dabei, u.a. Sportsenator Andy Grote, Andreas Klages vom DOSB sowie VertreterInnen des HSB, der TOP-Sportvereine, der Wohnungswirtschaft und des Landessportamtes.

Prof. Dr. Robin Kähler vom Institut für Sportwissenschaft in Kiel beeindruckte mit seinen langjährigen sportwissenschaftlichen Erkenntnissen und Erfahrungen, die er in vielen Städten gesammelt hat. Er machte deutlich, dass Hamburg – trotz vorhandener Handlungsbedarfe – in vielen Bereichen Vorreiter und er ganz begeistert sei, wie weitgehend sich hier in der Stadt alle für den Sport wichtigen Akteure mit der Verzahnung von Stadtentwicklungsvorhaben und Sportinteressen befassen. Dies – so Kähler – würde gerade auch durch derartige Veranstaltungen deutlich.

Und in der Tat zeigte sich, dass bei allen unterschiedlichen Rollen und Aufgabenbereichen mittlerweile eine hohe Sensibilität für die dringend notwendige Berücksichtigung der Sportbelange und ein echtes „Miteinander auf Augenhöhe“ besteht. Dafür ist den vielen MitstreiterInnen aus dem Sport zu danken, die hierfür seit langer Zeit kämpfen. Eine wirklich gelungene Veranstaltung!