Der Hamburger Senat hat gemeinsam mit der Wohnungswirtschaft und den Bezirken das „Bündnis für das Wohnen“ fortgeschrieben. Die ist ein wichtiges Signal für Kontinuität und Verlässlichkeit in der Wohnungsbaupolitik – gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten.
Hamburg zeigt seit Jahren, dass bezahlbares Wohnen möglich ist, wenn Politik, Wirtschaft und Verwaltung eng zusammenarbeiten. Das Bündnis hat sich dabei als echtes Erfolgsmodell erwiesen – auch im bundesweiten Vergleich.
Die Zahlen unterstreichen diesen Kurs: Seit 2011 wurden in Hamburg mehr als 110.000 Wohnungen fertiggestellt, darunter über 30.000 Sozialwohnungen. Damit konnte der Bestand an gefördertem Wohnraum stabilisiert werden – mit der Perspektive, ihn künftig wieder auszubauen.
Neben der Stärkung des Neubaus rückt zunehmend auch der bestehende Wohnraum in den Fokus. Ziel ist es, bezahlbares Wohnen langfristig zu sichern und weiter auszubauen. Dazu gehört unter anderem, dass städtische Grundstücke weiterhin gezielt für den Wohnungsbau bereitgestellt werden, das Erbbaurecht gestärkt wird und mit dem sogenannten „Hamburg-Standard“ Baukosten gesenkt sowie Planungs- und Bauprozesse beschleunigt werden.
Ein zentrales Anliegen bleibt dabei die soziale Balance: Klimaschutz im Wohnungsbau soll konsequent vorangetrieben werden, ohne Mieterinnen und Mieter finanziell zu überfordern.
Bezahlbares Wohnen ist eine der zentralen sozialen Fragen der Stadt. Mit der Fortschreibung des Bündnisses für das Wohnen setzt die Stadt seine Anstrengungen fort, auch künftig eine Stadt zu sein, in der sich Menschen aller Einkommensgruppen ein Zuhause leisten können.