Nach dem schweren Wasserrohrbruch Anfang Januar kommt die Instandsetzung der Kollaustraße in Hamburg voran – auch wenn die Arbeiten komplexer sind als zunächst angenommen.
Am 3. Januar 2026 war es auf Höhe Papenreye zu einem Wasserrohrbruch gekommen. Durch die starke Unterspülung der Fahrbahn musste die Straße kurzfristig vollständig gesperrt werden. Die Trinkwasserversorgung für die betroffenen Haushalte konnte jedoch noch am selben Tag durch Hamburg Wasser wiederhergestellt werden.
Die Reparatur gestaltete sich dann leider deutlich aufwändiger als ursprünglich erwartet. Grund dafür, so Hamburg Wasser, seien die Vielzahl an Leitungen im Untergrund, darunter Trinkwasser-, Abwasser- und Regenleitungen sowie große Kabeltrassen, gewesen.
Hinzu kam nach Schilderung von Hamburg Wasser, dass die Baugrube nur von wenigen Fachkräften gleichzeitig bearbeitet werden kann, viele Arbeiten per Hand erfolgen müssen und Sicherheitsanforderungen die Geschwindigkeit der Maßnahmen begrenzen.
Auch die starke Unterspülung sowie zusätzliche Schäden an Leitung und Asphalt erweiterten den Umfang der Arbeiten.
Die Arbeiten wurden zudem durch die Witterung ausgebremst, mehrere Bauunterbrechungen durch Frost und Schnee im Januar und Februar führten zu Verzögerungen.
Da für den abschließenden Asphaltbau Temperaturen von mindestens fünf Grad und trockene Bedingungen notwendig sind, bleibt der Zeitplan stark wetterabhängig.
Trotz aller Herausforderungen gibt es inzwischen konkrete Perspektiven:
Vor Ostern sollen stadtauswärts wieder zwei Fahrspuren zur Verfügung stehen, inklusive der wichtigen Abbiegebeziehung von der Papenreye. Danach soll schrittweise die Asphaltierung des Kreuzungsbereichs vorgenommen werden und dann Anfang Mai die Baustelle vollständig abgeschlossen sein.
Eine schnellere Umsetzung wäre technisch möglich gewesen, hätte jedoch eine Vollsperrung erfordert. Darauf wurde bewusst verzichtet, um den Verkehr aufrechtzuerhalten.