Aktuelles zur Situation am Winternotprogramm-Standort Schmiedekoppel

In diesem Winter ist – neben der Einrichtung an der Kollaustraße – auch an der Niendorfer Schmiedekoppel ein Standort für das Winternotprogramm für Wohnungslose eingerichtet, so dass in diesen Wochen und Monaten Corona-gerechte Belegungen in den städtischen Unterkünften möglich sind. Die Menschen finden hier Schlafplätze und auch Beratungsangebote vor.

Da größere Informationsveranstaltungen Corona-bedingt nicht möglich waren, wurde über den Betrieb der Einrichtung und die Ansprechpartner mit einem Schreiben informiert, das großflächig im Umfeld an Anlieger, Kleingärtner, Gewerbetreibende und Einrichtungen verteilt wurde.


Ich habe mich nun mit dem Betreiber fördern & wohnen (f&w) telefonisch über die ersten Erfahrungen am neuen Standort ausgetauscht:

Der weitere Standort an der Schmiedekoppel – der derzeit noch nicht voll ausgelastet ist – habe nach Auskunft von f&w erheblich dazu beigetragen, dass die Belegung an den bisherigen Standorten entzerrt werden konnte. 
In den Einrichtungen werde seitens der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr auf die Einhaltung der Corona-Regelungen geachtet, u. a. Temperaturkontrollen am Einlass durchgeführt und Personen mit Fieber-Anzeichen sofort isoliert.

Täglich verkehren morgens und abends Busse, die die Menschen in die Stadt bringen bzw. am Abend wieder zu den Einrichtungen an der Kollaustraße und an der Schmiedekoppel.

Beschwerden aus dem Umfeld der Schmiedekoppel habe es bisher kaum gegeben. Auch an der Kollaustraße, wo die Sommernutzung zu Problemen und Kritik im Umfeld geführt hatte, sei es derzeit ruhig.

Auch mit Anliegern sind wir im ständigen Austausch. Wichtig ist immer – und das betont auch der Betreiber -, dass bei auftretenden Schwierigkeiten sofort der Kontakt zur Einrichtung gesucht wird, deren Personal durchgängig vor Ort ansprechbar ist und auch die Lage im Umfeld verstärkt im Blick hat.

Ein großer Dank gilt allen, die sich inner- und außerhalb der Einrichtungen in diesen schwierigen Zeiten um die Wohnungslosen kümmern und auch den Nachbarschaften, die viel Verständnis für die kurzfristige Belegung aufbringen. 

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