Olympia in Hamburg: Alexander Otto Sportstiftung fördert 104 Projekte in 104 Stadtteilen – jetzt dafür bewerben!

Vereine und Schulen, die mit ihrem Engagement den olympischen Gedanken in die Stadt tragen, werden mit bis zu 20.000 Euro unterstützt. Insgesamt vergibt die Alexander Otto Sportstiftung eine Million Euro. 

Mit der Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele verbindet Hamburg das Ziel, in den kommenden Jahren eine olympische Generation aktiver und sportbegeisterter junger Menschen aufwachsen zu sehen. Um diesem Ziel näherzukommen und in allen Hamburger Stadtteilen Begeisterung für eine starke Sport- und Bewegungsoffensive zu wecken, ruft die Alexander Otto Sportstiftung alle Hamburger Vereine und Schulen auf, sich in den kommenden Wochen um Fördermittel für Sportprojekte zu bewerben.

Ziel ist es, 104 Projekte in allen 104 Hamburger Stadtteilen zu fördern, von denen möglichst viele Sporttreibende profitieren. Die Stiftung unterstützt jedes Projekt mit bis zu maximal 20.000 Euro – in Summe vergibt sie eine Million Euro. 

Sport bewegt Menschen nicht nur körperlich, sondern auch im Miteinander. Dafür tragen in den Hamburger Vereinen und Schulen unzählige Engagierte täglich und oft ehrenamtlich bei. Dieses Engagement möchte die Stiftung stärken. Zudem soll die Förderung insbesondere die olympische Generation – Kinder und Jugendliche – motivieren, Gemeinschaft zu erleben, ihre Talente zu entdecken und sich zu entwickeln.

Verbunden ist damit die Einladung an die Hamburgerinnen und Hamburger, so die Stftung und der Senat, gemeinsam groß zu denken: Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg können Begeisterung entfachen, Vorbilder schaffen und die Stadt nachhaltig in Bewegung bringen.

Förderfähig sind u. a.:

  • Investitionen in Sport-Infrastruktur und ihre Renovierung
  • Trainings, Sportkurse und Bewegungsangebote
  • Trainerstunden und Honorare
  • Fort- und Weiterbildungen für Lehrer, Trainer und Schiedsrichter
  • Sportkleidung und -ausrüstung
  • Trainingslager und Fahrten zu Wettkämpfen

Die Vergabe der Fördermittel erfolgt bis zum Tag des Referendums am 31. Mai nach Eignung und Eingang der Bewerbungen. Die Umsetzung der Projekte muss bis Ende 2026 erfolgen.

Mit Special Olympics Hamburg steht ein erster Verein bereits in den Startlöchern. Die Förderung durch die Alexander Otto Sportstiftung soll die Einkleidung der gesamten Hamburger Delegation von rund 110 Teilnehmenden, darunter 75 Athletinnen und Athleten, die vom 15. – 20. Juni 2026 an den Special Olympics National Games im Saarland teilnehmen, ermöglichen. Zudem übernimmt die Stiftung die Reisekosten. An den National Games treten über 4.000 Athletinnen und Athleten mit geistiger Behinderung in mehr als 20 Sportarten an.

Maßgeblich zu der Fördersumme von einer Million Euro haben viele Hamburger Spenderinnen und Spender insbesondere aus der Hamburger Wirtschaft beigetragen. Dazu zählen: Airbus, Asklepios, Bijou Brigitte Stiftung, Dr. Michael Commichau, Stefan Dräger, Hamburger Volksbank, Hamburger Sparkasse, Hartog Stiftung, Jungheinrich, Ian Kiru Karan, Momeni, Montblanc, Neumann Gruppe, Notariat Mönckebergstraße, Alexander Otto, Signal Iduna, Sparda Bank, Stefan Schnabel. Durch die Medienpartnerschaft mit Radio Hamburg bekommt der Wettbewerb große Aufmerksamkeit.

Hier einige Aussagen:

Sportsenator Andy Grote: „Mit der Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele haben wir uns das Ziel gesetzt, in den kommenden Jahren eine olympische Generation aktiver und sportbegeisterter junger Menschen in Hamburg aufwachsen zu sehen. Bei 104 Projekten in 104 Stadtteilen soll jeder und jede vor seiner Haustür erleben können, welche Kraft im Sport für uns als Gesellschaft steckt, wie wir durch ihn Lebensqualität, Zusammenhalt und Teilhabe stärken.

Wenn es um die Zukunft unserer Stadt und ein gutes Aufwachsen unserer Kinder geht, ist Olympia unsere große Chance – eine Chance für alle!“

Bildungs- und Familiensenatorin Ksenija Bekeris: „Wir unterstützen das Projekt der Alexander Otto Sportstiftung gern, denn Bewegung macht stark – körperlich und geistig. Mit dem Wettbewerb ‚104 Projekte für 104 Stadtteile‘ wollen wir Kinder und Jugendliche für Sport begeistern, da er ein Schlüssel für Gesundheit, Selbstvertrauen und Zusammenhalt ist. Er stärkt den Körper, fördert Konzentration und mentale Stärke und hilft, Stress abzubauen. Wer Sport treibt, lernt Teamgeist, Fairness und Durchhaltevermögen – Fähigkeiten, die weit über das Spielfeld hinausreichen.

Hamburg soll ein Ort sein, an dem jede und jeder die Chance hat, sportlich zu wachsen. Das Projekt bietet die Möglichkeit, als Schulgemeinschaft eine Idee von einem bewegungsförderlichen Schulhof zu entwerfen. Jede Idee und jede Bewegung zählen – gemeinsames Sporttreiben verbindet. So wächst nicht nur die Bewegungszeit für die Schülerinnen und Schüler, sondern auch die Gemeinschaft.“

Alexander Otto, Stifter seiner Sportstiftung: „Mit unserem Förderprogramm möchten wir das olympische Feuer in allen 104 Stadtteilen entfachen und möglichst viele Menschen für Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg begeistern. Gerade im Sport wollen wir die verbindende und motivierende Kraft der Spiele schon heute spürbar machen. Dank der Unterstützung vieler engagierter Unternehmerinnen und Unternehmer werden wir Projekte mit einer Million Euro fördern.“

Juliane Bötel, Vize-Präsidentin Hamburger Sportbund und 1. Vorsitzende Hamburger Sportjugend: „Olympische und Paralympische Spiele sind DAS Zukunftsprojekt für unsere Stadt, eine Chance für den Hamburger Sport und uns alle. Daher freuen wir uns über die Initiative ‚104 Projekte für 104 Stadtteile‘ der Alexander-Otto-Sportstiftung, die gezielt Sportvereine und Schulen stärkt.

Unsere Vereine leisten tagtäglich einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft und übernehmen Verantwortung. Sie zeigen, dass sie Träger der olympischen Idee sind, die im Breiten- wie im Leistungssport verankert ist. Durch den Wettbewerb entsteht die Möglichkeit, starke Strukturen auszubauen und echte Begeisterung für Olympische und Paralympische Spiele in unserer Stadt zu schaffen. Danke an die Alexander-Otto-Sportstiftung!“

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