U5 ist machbar – auch für Lokstedt!

Der Senat hat heute die Machbarkeitsstudie für den Bauabschnitt der U5 Mitte vorgestellt. Ergebnis: Der Bau und Betrieb der neuen U-Bahnlinie 5 ist notwendig und realisierbar! Durch die geplante Strecke werden wichtige Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorte an das Schnellbahnnetz angeschlossen und mehr als 150.000 Hamburgerinnen und Hamburger erhalten entlang der gesamten Strecke der neuen U-Bahn erstmals einen direkten Schnellbahnzugang.
Durch Verknüpfung mit den bestehenden Linien gibt es weitere neue Umsteigemöglichkeit.
Auf der Online-Plattform http://schneller-durch-hamburg.de können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger an den weiteren Planungen beteiligen – ein Blick auf die Seite lohnt sich.
Die gute Nachricht für unseren Wahlkreis: Die U5 wird auch über Lokstedt geführt werden!
Ein Verlauf der U5 Mitte von City Nord über Winterhude, St. Georg, die Innenstadt, das Grindelviertel, Hoheluft, Eppendorf und Lokstedt bis Stellingen ist aus technischer, baulicher, verkehrlicher und betrieblicher Sicht machbar. 

Auf allen Abschnitten gibt es noch verschiedene Varianten, sowohl für die Streckenführung als auch die Lage der Haltestellen. Das betrifft z. B. auch Lokstedt.

Dabei steht weitestgehend fest, wie die U5 westlich der Alster bis zu einer Haltestelle in Höhe der Gärtnerstraße verlaufen kann: Im Wesentlichen verläuft sie unter der Grindelallee und im weiteren Verlauf unter der Hoheluftchaussee. Für die Erschließung Lokstedts und eine mögliche Weiterführung der U5 nach Stellingen sind zwei Varianten denkbar:

  • Die U5 fährt über Siemersplatz und Hagenbecks Tierpark nach Stellingen.
  • Die U5 biegt hinter der Haltestelle Gärtnerstraße westlich nach Lokstedt ab, um über eine Haltestelle am Lohkoppelweg und Hagenbecks Tierpark Stellingen zu erreichen.

Warum die U5 nicht am Siemersplatz enden, sondern bis Stellingen weiterfahren wird? Wegen der Anbindung des Hamburger Westens. Noch ist allerdings offen, ob Lurup und Osdorfer Born mit der U- oder S-Bahn erschlossen werden.

Mit der U5 werden also nicht nur rund 150.000 Hamburgerinnen und Hamburger erstmals einen direkten Schnellbahnanschluss erhalten, sondern es werden auch Busse entlastet, die Fahrgastkapazitäten erhöht, Fahrzeiten verkürzt und Stadtteile miteinander verbunden.

Und: In einem breiten Beteiligungsverfahren haben alle die Möglichkeit, die U5 mitzugestalten.