Ausbau der schulischen Förderung von Nachwuchs-Leistungssportlern

Schulbehörde, Sportbehörde, der Hamburger Sportbund und der Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein haben zum neuen Schuljahr ein neues Verbundsystem Schule-Leistungssport in Hamburg entwickelt. Die „Partnerschule des Spitzensports“ und die „Partnerschulen des Nachwuchsleistungssports“ sollen einen Schulalltag ermöglichen, in dem sportliche Förderung und schulische Belange in Einklang gebracht werden. Die Schulbehörde unterstützt die organisatorische Arbeit dieser Schulen mit jährlich rund 400.000 Euro für zusätzliche Lehrerstellen.

Auf höchstem Niveau leistet diese Begabungsförderung bereits die Stadtteilschule Alter Teichweg in Dulsberg. Sie wurde dafür vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) mit dem Prädikat  „Eliteschule des Sports“ ausgezeichnet. Schwerpunktsportarten sind: (Beach-)Volleyball, Hockey, Rudern und Schwimmen. Im Idealfall wechseln die aussichtsreichsten Talente auf diese Schule, die im Hamburger System nun als „Partnerschule des Spitzensports“ eingeordnet ist. Damit werden ihre Alleinstellungsmerkmale, die direkte Anbindung zum Olympiastützpunkt und eine spitzensportliche Förderung in den Hamburger Schwerpunktsportarten unterstrichen.

Künftig können sich Schulen, die die Kriterien erfüllen und den Nachwuchsleistungssport in den Bezirken herausragend fördern, auf das Prädikat als „Partnerschule des Nachwuchsleistungssports“ bewerben.  Diese Schulen ermöglichen es jungen Talenten, ihr Training und die Schule bestmöglich miteinander zu vereinbaren, beispielsweise durch die Einrichtung spezieller Sportklassen. Die Aufnahme in die Sportzüge ist dabei auch an strenge sportfachliche Kriterien gebunden und wird in enger Zusammenarbeit mit den Sport-Fachverbänden koordiniert.

Die Partnerschule des Spitzensports kooperiert vor allem mit dem Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein und den olympischen und paralympischen Fachverbänden. Die Partnerschulen des Nachwuchsleistungssports arbeiten insbesondere mit leistungssportorientierten Vereinen aus der Region, dem Hamburger Sportbund sowie den olympischen und paralympischen Fachverbänden zusammen. Beide Partnerschulformen erhalten zusätzliche personelle Ressourcen.

Hier die Übersicht über weitere bewegte und sportbetonte Schulen.