Im Februar 2026 beginnt das Bezirksamt Eimsbüttel damit, die Tarpenbek weiter naturnah umzugestalten.
Die Tarpenbek soll ähnlich wie die bereits umgesetzten Maßnahmen im Ostfalenweg und Rahweg in einen aufgeweiteten Bereich verlegt werden, das alte Bachbett bleibt in Teilen als Altarm vorhanden. Dazu wird ein naturnah gestalteter Sekundärauenbereich auf einer Brachfläche am Siebensternweg in Hamburg-Niendorf angelegt.
Der Fußweg am Bach wird für die Maßnahme nach Westen entlang des neuen Bachlaufes verlegt. Die Umsetzung der Maßnahme erfolgt zwischen Februar und voraussichtlich Mai 2026. Während der Bauarbeiten kann es zu Behinderungen in diesem Gebiet durch den Baustellenverkehr kommen. Der Wanderweg entlang der Tarpenbek wird während der Bauphase zwischen Broockkampsweg und Engernweg nördlich Hainholz gesperrt. Eine Umleitung wird beschildert.
Hintergrund:
Das ist eine weitere Maßnahme zur Erreichung der Ziele nach EG-Wasserrahmenrichtlinie, also des guten ökologischen Potenzials des Gewässers, Förderung der Artenvielfalt und des Biotopverbundes und Verbesserung des Hochwasserschutzes an der Tarpenbek durch mehr Überflutungsvolumen direkt im und am Bachlauf.
Durch Bodenabtrag und Uferabflachungen werden naturnahe, tiefliegende sogenannte Sekundärauenbereiche geschaffen, die schon ab leicht erhöhten Wasserständen überflutet werden. Strömungslenker aus Kies und fest verankertem Totholz sollen die Strukturvielfalt im Bachbett erhöhen und vielfältige Lebensräume schaffen.