Aktuelles zum Corona-Virus: Wo gibt es Hilfen?

Die Corona-Epidemie wirkt sich auf alle Bereiche unseres Lebens aus. Die Einschränkungen haben massive Auswirkungen auf Arbeitsplätze und Wirtschaft, treffen Einrichtungen und Vereine und können zu sozialen Notsituationen führen.

In der nachstehenden Übersicht haben wir ein wenig zusammengefasst, wo es Hilfen gibt.

Vorab: In dieser Zeit sind nicht nur Hilfsangebote, sondern auch seriöse Informationen wichtig. Sehr gut und übersichtlich zusammengefasst sind auf der Homepage der Bundes-SPD die einzelnen Maßnahmen mit zahlreichen Links auf Informationsangebote, bspw. vom Robert-Koch-Institut oder den entsprechenden Ministerien – hier

Und: Weil wir derzeit notwendigerweise Abstand halten müssen, biete ich regelmäßige Telefonsprechstunden an. Die nächsten finden statt am:

  • Donnerstag, 9. April, 17 – 18 Uhr, und
  • Dienstag, 14. April, von 16 – 17 Uhr, jeweils unter 040 – 550 046 40.

Melden Sie sich gerne vorher an, telefonisch oder per E-Mail unter mail@marc-schemmel.de

Wo gibt es Hilfe?

Hilfe für Selbstständige, Unternehmen, Freiberufler:

Die Freie und Hansestadt Hamburg bietet im Rahmen des „Hamburger Schutzschirms für Corona-geschädigte Unternehmen und Institutionen“ mit finanzieller Unterstützung des Bundes einen Zuschuss für betroffene Solo-Selbständige, Freiberufler sowie kleine und mittlere Betriebe aus Hamburg. https://www.ifbhh.de/foerderprogramm/hcs

Hilfe für Familien: 

Der Notfall-Kinderzuschlag (KiZ): Viele Eltern haben plötzlich von heute auf morgen weniger Geld. Deshalb können Eltern mit den neuen Notfall-KiZ zusätzlich bis zu 185,00 Euro pro Kind im Monat bekommen. Die Hilfe kann online bei der Familienkasse beantragt werden. Infos unter www.notfall-kiz.de

Außerdem, wer wegen Schul- und Kitaschließung die eigenen Kinder (bis 12) betreuen muss und nicht arbeiten kann, kann für bis zu sechs Wochen eine Entschädigung von 67 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens (maximal 2.106 Euro) beantragen.

Erleichterter Zugang zur Grundsicherung:

Die bisherigen Regelungen wurden sehr gelockert: Wer über kein erhebliches Vermögen verfügt, darf mindestens für das nächste halbe Jahr Erspartes behalten und muss dieses nicht aufbrauchen. Außerdem werden die Ausgaben für Wohnung und Heizung in jedem Fall in ihrer tatsächlichen Höhe anerkannt und nicht auf eine Angemessenheit überprüft.

Mehr Infos gibt es hier: www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung.

Mieterschutz/Wohnungssicherung:

Niemand soll wegen der Corona-Krise seine Wohnung verlieren und keinem soll Strom oder Gas abgestellt werden. Deshalb darf bis zum 30.06. bei Mietschulden wegen der Auswirkung der Corona-Epidemie nicht gekündigt werden. Das gilt für den privaten Mieter und für Kleinstunternehmen.

Bitte denken Sie hier aber auch an die Beantragung von Wohngeld, das man bei der Wohngeldstelle des jeweiligen Bezirksamtes beantragen kann, hier die Kontaktdaten für unsere Stadtteile:

Bezirksamt Eimsbüttel – Soziales Dienstleistungszentrum Eimsbüttel – Abt. Wohngeld | Grindelberg 62-66, 20144 Hamburg | Tel.: 040 – 42801-3323 |   Mail: Wohngeld@eimsbuettel.hamburg.de

Weitere Informationen zum Wohngeld gibt es hier: https://www.hamburg.de/wohngeldrechner/

Beratung durch den Mieterverein Hamburg:

Auf der Homepage des Vereins mieterverein-hamburg.de gibt es viele nützliche Informationen. Die Telefonnummer lautet 040 / 8 79 79-0 – eine einzelfallbezogene Rechtsberatung ist allerdings nur für Mitglieder möglich. Aber auch ohne Mitglied zu sein, erhalten Hamburger Mieter unter der Telefonnummer 040 / 8 79 79-345 allgemeine Auskünfte zum Wohnen und Mieten.

Einkaufshilfen:

Hilfe bei Einkäufen wird u.a. hier vermittelt: www.einkaufshilfehamburg.wordpress.com

Mail: einkaufshilfe.hamburg@web.de
Telefon: 0157 337 456 41 (14-18 Uhr)

Dazu auch von vielen lokalen Gruppen, wie bspw. der Niendorfer Nachbarschaftshilfe, die sich über Facebook gegründet hat. Kontakt über Claas Ehlbeck (c.ehlbeck@outlook.de)

„Hamburg hilft Senioren“:

Wenn man Hilfe in der Alltagsorganisation oder einen Ansprechpartner für pflegerische Fragen braucht, kann man sich an die Gesundheitsbehörde wenden, unter der Telefonnummer: 040 – 428 28 800

Sport:

Die Stadt baut ihre Unterstützungsmaßnahmen für den Hamburger Sport noch einmal kräftig aus. Neben den bereits bestehenden Förderoptionen Soforthilfe und Sportförderkredit bei der Hamburger Investitions- und Förderbank (IFB) wird in Abstimmung mit der Finanzbehörde als dritter Baustein jetzt ein Nothilfefonds aufgelegt. Das Volumen dieser nicht zurückzuzahlenden Zuschüsse wird zunächst fünf Millionen Euro betragen. Eine Aufstockung der Summe ist bei Bedarf möglich. Die Modalitäten, wie und wann diese Gelder beantragt werden können, werden noch erarbeitet. Sie sollen im Laufe dieser Woche bekannt gegeben werden.

Auswärtiges Amt/ Rückholaktionen:

Bislang wurden über 200.000 im Ausland gestrandete deutsche StaatsbürgerInnen von der Bundesregierung zurückgeholt. Noch immer aber sitzen Zehntausende im Ausland fest, z. B. in der Karibik oder auch Neuseeland.

Dazu hilfreiche Informationen des Auswärtigen Amtes:             auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/-/2320116

Die zentrale Internet-Seite der Stadt: www.hamburg.de/coronavirus/

Weitere Hilfe-Nummern:

  • Telefonseelsorge: Tel.: 0800/111 0 111
  • Kinder und Jugendliche („Nummer gegen Kummer“): 116 111
  • Elterntelefon: 0800 111 0550
  • Gewalt gegen Frauen: 0800 011 6016

Bleiben Sie gesund!