Mehr kostenlose Sportmöglichkeiten – neue Fitnessinseln für Eimsbüttel

Nicht nur in Zeiten der Corona-Pandemie nutzen viele Menschen in Hamburg intensiv Sportmöglichkeiten im Freien und in der Natur. Auf Initiative von SPD und Grünen in der Bürgerschaft wurden daher im Haushalt für dieses und nächstes Jahr insgesamt 850.000 Euro zusätzlich eingestellt, um den Parksport stärker zu fördern.

Ich freue mich sehr, dass das Bezirksamt Eimsbüttel aufgrund der Initiative meiner Kolleginnen und Kollegen der SPD-Bezirksfraktion und der Eimsbütteler Verwaltung nun konkret Bewegungsinseln mit Fitnessgeräten plant. Als neue Standorte werden jetzt der Schnelsener Wassermannpark, der Stadtpark Eimsbüttel sowie der künftige Deckel-Park in Stellingen geprüft. Bislang gibt es in Eimsbüttel bereits Bewegungsinseln an der Alster und entlang der Sportanlage an der Hagenbeckstraße.

Dazu Ernst Christian Schütt, haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Bezirksfraktion: „Wir haben schon sehr frühzeitig – im März – in der Bezirksversammlung den weiteren Bau von Bewegungs- und Fitnessinseln in Eimsbüttel gefordert und hierfür auch konkrete Standorte vorgeschlagen. Leider hat die grün-schwarze Koalition trotz der Unterstützung aus der Bürgerschaft eine Beschlussfassung monatelang verzögert und unsere Anträge schließlich abgelehnt. Umso erfreulicher ist es, dass die Verwaltung jetzt von sich aus tätig geworden ist und auch die von uns angeregten Standorte prüfen bzw. umsetzen will und dafür zum Teil bereits eine Finanzierung aus dem auf Bürgerschaftsebene beschlossenen Parksportfonds beantragt hat.“

Und Ralf Meiburg, sportpolitischer Sprecher, ergänzt: „Bewegungsinseln sind eine gute und kostenlose Möglichkeit, sich nahe dem eigenen zu Hause fit zu halten. Wir wollen Eimsbüttel als aktiven Bezirk weiterentwickeln und ein noch größeres Angebot für alle Bürgerinnen und Bürger schaffen, zum Beispiel im Wassermannpark und im dichtbesiedelten Eimsbütteler Kerngebiet. Deshalb unterstützen wir die Pläne des Bezirksamts.“

Mit Juliane Timmermann, Cem Berk und Ralf Meiburg bei der Bewegungsinsel an der Hagenbeckstraße. Weitere Standorte sollen nun hinzu kommen.

In ganz Hamburg sind im neu geschaffenen „Parksportfond“ insgesamt 600.000 Euro für Investitionen vorgesehen – also der Anschaffung und Installation von Geräten – und weitere 250.000 Euro für die Einrichtung eines Parksportfonds, der Entwicklung eines zukunftsfähigen Parksportkonzepts und der Evaluation bestehender Sport- und Bewegungsmöglichkeiten im öffentlichen Raum.

Unser Ziel ist insgesamt, noch mehr frei zugängliche und barrierefreie Sportmöglichkeiten in Wohnortnähe zu fördern. Bereits vorhandene Parksportangebote zeigen, dass diese niedrigschwelligen Angebote sehr gut angenommen werden und auch für viele Gruppen einen ersten Zugang zu Sport und Bewegung bieten.