Umgestaltung der Schillingsbek – Entschlammung von Rückhaltebecken

Der Bezirk Eimsbüttel entwickelt ab Ende Oktober die Schillingsbek in Lokstedt naturnah weiter – u. a. durch den Rückbau einer nicht mehr zeitgemäßen Kaskade aus Stahlbeton.

In Höhe der Döhrnstraße sollen die Kaskaden aus Stahlbeton entfernt und die Durchgängigkeit der Schillingsbek verbessert werden. Dazu wird zudem Totholz zur Strukturaufwertung und Stabilisierung der Gewässerböschung eingebaut.                  

Der Baustellenverkehr soll größtenteils über die Döhrnstraße erfolgen. Auf dem Wanderweg entlang der Schillingsbek kann es während der Bauarbeiten zu vereinzelten Vollsperrungen kommen. Ende November sollen die Maßnahmen abgeschlossen sein.

Zudem werden Rückhaltebecken in unserem Bereich entschlammt werden. Zum einen das Becken Brookgraben/Spanische Furt, das in den 1990er Jahre im Zuge des Ausbaus des Autobahndreiecks A7/A23 neu angelegt wurde. Hier haben sich mittlerweile große Schlammschichten abgelagert, die zum Erhalt des Rückhaltevolumens sowie zur Verbesserung der Wasserqualität für Fauna und Flora entnommen werden sollen. Die Arbeiten starten Ende Oktober/November 2021 und sollen ca. sechs Wochen andauern.

Auch im Rückhaltebecken Duvenacker/Niendorfer Gehege haben sich größere Mengen an Sedimenten abgelagert. Ein Großteil des Sediments soll entnommen werden, u. a. auch, um Hochwasserereignisse weiterhin abmildern zu können. Auch mit diesen Arbeiten soll im Oktober/November 2021 begonnen werden – Gesamtbauzeit ebenfalls ca. sechs Wochen.

Weiterführende Informationen:

https://www.hamburg.de/eimsbuettel/pressemitteilungen/15456526/2021-10-08-eimsbuettel-schillingsbek

https://www.hamburg.de/eimsbuettel/pressemitteilungen/15455236/2021-10-05-eimsbuettel-entschlammung